Clipchamp: Microsoft übernimmt Video-Editor im Web

Clipchamp: Microsoft übernimmt Video-Editor im Web

 

Der Konzern Microsoft hat den Web Editor Clipchamp übernommen. Das wurde vom Konzern aus in einer Pressemittelung bestätigt.

 

Das übernommene Unternehmen

 

Das Unternehmen Clipchamp mit Sitz in Brisbane wurde im Jahr 2013 von Alexander Freiling, Soeren Balko, Tobias Raub und David Hewitt gegründet. Hierbei handelt es sich um eine Video-Content-Plattform. Das Unternehmen hat ein zeitlinienbasiertes Videobearbeitungstool entwickelt. Damit können Mediendateien durch Beifügung von Übergängen sowie Effekten bearbeitet werden.

Ebenso werden von dem Tool wesentliche Bearbeitungsmöglichkeiten, wie Trimmen, Schneiden, Geschwindigkeitssteuerung, Schriftfelder oder Filter und vieles mehr übernommen. Außerdem wird auch ein einfaches Facebook Ad Maker-Tool für Anfänger, welche sich nicht anmelden müssen, angeboten.

Außerdem gibt es dabei 3-Video Tools, welche auf einer Oberfläche verfügbar sind. Ebenso bietet das Unternehmen einen Video-Kompressorkonverter sowie einen Browser-Webcam-Recoder an. Diese werden dazu verwendet, um Clips in Form des MP4 Formats zu konvertieren, die Größe der Videos zu reduzieren und Unterstützung bei der Aufnahme über eine Webcam zu leisten.

 

Warum erfolgte die Übernahme durch Microsoft?

 

Dadurch wird Microsoft seinen Kunden in Zukunft einfachere Möglichkeiten anbieten können, Videos zu erstellen und diese dann auch selbst zu bearbeiten. Dadurch soll dann ein neues Dokument-Format innerhalb des Office-Paketes entstehen. Die dazu erforderlich Technologie ist dann durch diese Übernahme in den Konzern geholt worden.

Dabei hat Microsoft bereits seit längerer Zeit mit dem Unternehmen zusammen gearbeitet. Einige Nutzer werden jedoch die Produkte dieses übernommenen Unternehmens bereits kennen und sind damit in Berührung gekommen, wenn die Nutzer hier verschiedene Google-Services in Anspruch genommen haben. Die Technik von Clipchamp steckt auch in der Video Editing-Funktion der Google-Cloud, in den Chrombooks sowie in dem Google Workspace. Microsoft hat hier vor, diese Technologie kurzfristig auch in seine Microsoft 365-Dienste zu integrieren.

Der Grund liegt auch darin, dass sich das „Video“ auch als eine neue Art von Dokument in kleineren, mittleren und großen Unternehmen etabliert. Ebenso wird es von einigen Organisationen auch dazu verwendet, um Ideen der Entwicklungsabteilung oder aus anderen Bereichen sowohl nach außen als auch innen zu präsentieren. Mit Hilfe von Videos werden auch Prozesse erklärt und es wird auch mit den Mitgliedern eines Teams kommuniziert.

Zusätzlich können damit auch die Anwender unterschiedliche Clips selbst produzieren und dies ist unabhängig davon, ob es sich um eine kurze Werbung auf den Social-Media Kanälen, eine zwanzigminütige Anleitung oder ob es um eine Produktvorstellung geht.

Das sind alles gute Gründe für eine solche Übernahme.

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